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Masaaki Suzuki (Dirigent)

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Masaaki Suzuki, 1954 im japanischen Kobe geboren, spielte seit seinem zwölften Lebensjahr sonntags in der Kirche die Orgel. Er studierte zunächst in Tokyo Komposition und Orgel und absolvierte danach am Sweelinck-Konservatorium Amsterdam bei Ton Koopman und Piet Kee eine Ausbildung an Cembalo und Orgel. 1980 erhielt Suzuki beim Flandern-Festival in Brügge den 2. Preis im Cembalo-Wettbewerb und 1982 den 3. Preis beim Orgel-Wettbewerb. Von 1981 bis 1983 war er als Cembalolehrer an der Staatlichen Hochschule für Musik in Duisburg tätig.

 

Nach seiner Rückkehr nach Japan hat Suzuki nicht nur landesweit zahlreiche Konzerte als Organist und Cembalist gegeben, sondern auch eine weithin bekannte Konzertreihe in der Kapelle der Shoin Women’s University in Kobe ins Leben gerufen. Seit 1990 ist er Künstlerischer Leiter des Bach Collegium Japan (BCJ), eines Barockorchesters mit historischen Instrumenten und Chor, das sich auf regelmäßige »Kantatenabende« und die Aufführung anderer sakraler Werke Bachs spezialisiert hat. Als Leiter des BCJ arbeitet Suzuki regelmäßig mit renommierte europäischen Solisten und Ensembles zusammen. Sein Debut bei der Bachwoche Ansbach 2005 wurde zu einem riesigen Erfolg.

 

www.bach.co.jp/masaaki.htm



Bildquelle: K. Miura








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