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Klosterkirche Maihingen

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Das 1459 vom Birgittenorden gegründete Kloster wurde 1607 von Minoriten übernommen, denen es bis zur Säkularisation im Jahre 1802 Heimat bot. Die Minoriten haben das Kloster (1703) und die prächtige Klosterkirche (1712 bis 1719) neu gebaut.

 

Der Vorarlberger Baustil hat in der Maihinger Klosterkirche mit den umlaufenden Emporen, dem Wandpfeilersystem, den Seitenkapellen, der leicht angedeuteten Vierung und den vielen Heiligenfiguren in den Wandpfeilern seinen Ausdruck gefunden. Entgegen dem wenig gegliederten Äußeren offenbart sich im Kircheninneren die Pracht und der Reichtum des "Heiligen Raumes".

 

Als Patronatskirche des gräflichen bzw. fürstlichen Hauses Oettingen-Wallerstein finden sich über dem Hochaltar und dem Heiligen Grab (1723) das Hauswappen, außerdem zwei Marmordenkmäler und die Gruftkapelle mit der Grablege des fürstlichen Hauses.

 

Die Barockorgel der Klosterkirche, 1734 bis 1737 vom Eichstätter Orgelbaumeister Johann Martin Baumeister erbaut, wurde Mitte des vorigen Jahrhunderts wegen verschiedener Schäden unspielbar. Aus heutiger Sicht war das ein Glücksfall, weil dadurch der orginale Intonations- und Stimmungszustand der Orgel erhalten wurde. Seit der Restaurierung von 1988 bis 1990 beherbergt Maihingen ein einzigartiges Instrument, das von bedeutenden Organisten gerne gespielt wird.  

 

www.maihingen.de/text_kloster.htm

 











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