
Die Ansbacher Synagoge gilt als eine der bedeutendsten und schönsten barocken Synagogen in Süddeutschland. Sie entstand 1744-1746 nach den Plänen des Ansbacher Hofbaumeisters Leopoldo Retty. Bis heute bestimmt die Inneneinrichtung der Erbauungszeit die weitgehend unversehrte "Judenschul", die in der Reichspogromnacht 1938 von Zerstörung fast gänzlich verschont blieb. Im Mittelpunkt steht der ungewöhnlich ausladende Almemor mit seinen acht gedrehten, marmorierten Holzsäulen. Östlich des Almemor erhebt sich die Heilige Lade, auf deren prächtigem Vorhang Symbole des Alten Testaments leuchten.
